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Radikal Ausmisten: 12 Tipps für das Entrümpeln Zuhause

Aktualisiert: 11. Jan.



Küche und Abstellkammer

Du möchtest Dich endlich von Ballast befreien, weißt jedoch nicht, wo und wie Du damit anfangen sollst? Keine Panik, erst einmal ist es super, dass Du zu dem Thema recherchierst, um Dir den nötigen Motivationsschub zu holen.


Erfahre in diesem Beitrag, wie Du am besten ausmistest und Dich dabei Schritt für Schritt von Dingen trennst. Es ist ein Prozess, dem einen fällt es leicht, dem anderen schwer - das ist überhaupt nicht schlimm.


Nimm Dir genügend Vorbereitungszeit und Hilfestellungen an die Hand, die Dir den Prozess des Loslassens erleichtern.



Wo fängt man beim Ausmisten an?


Am besten ist es, wenn Du mit einem Raum anfängst, in dem Du am rationalsten bewerten kannst, ob Du die Dinge noch benötigst oder nicht. Für den einen ist es das Badezimmer, für den anderen der Vorratsschrank. Leicht kann es Dir fallen, wenn Dinge z. B. schon längst abgelaufen sind (wie Kosmetik oder Lebensmittel), kaputt oder unbrauchbar. Hier stehen alle Zeichen auf WEG DAMIT!


Wenn Du hier bereits ein wenig Freiraum schaffen konntest, ist es ein erster Erfolg, der Dich weiter motiviert. Dann arbeitest Du Dich weiter in Bereiche vor, die zwar eine Entscheidung Deinerseits erfordern (ob Du sie persönlich weiterhin in Deinem Leben benötigst), jedoch nicht mit allzu vielen Emotionen aufgeladen sind.


Im letzten Drittel der "Ausmiste-Reise" geht es um all die Sachen, die einen hohen emotionalen Wert für Dich haben. Brauche ich wirklich noch 5 selbst gebastelte Holzmodell Schiffe von meinem Opa? Oder reicht eines, das mir besonders gut gefällt? Dieses kannst Du dann so platzieren, dass es ein echter Hingucker ist und Deinen Alltag ein wenig schöner macht.


Was kann man sofort ausmisten?


Wie bereits eingangs erwähnt, solltest Du für den Start Dinge aussortieren, an denen am wenigsten Emotionen und Erinnerungen hängen.


  • Lebensmittel mit längst abgelaufenen Mindesthaltbarkeitsdaten

  • Medikamente mit abgelaufenen Mindesthaltbarkeitsdaten

  • Kaputte Dinge, die man nicht mehr reparieren kann

  • Utensilien, die Du doppelt oder mehrfach besitzt und nie gleichzeitig im Einsatz hast


Wie kann ich am besten ausmisten?


Am besten kannst Du ausmisten, wenn Du dir genügend Zeit für diesen Prozess nimmst. Erwarte nicht direkt, Deine komplette Wohnung oder Dein ganzes Haus in wenigen Tagen entrümpelt zu haben.


Am einfachsten ist es, wenn Du strategisch vorgehst. Nimm' Dir jeweils einen Raum vor und starte mit einem Bereich. Sei es Dein Elektronikkleinkram, Deine Kosmetik oder Deine Bettwäsche. So kannst Du Schritt für Schritt Deine Erfolge feiern und das Gefühl der Überforderung tritt gar nicht erst ein.





Wie miste ich radikal aus?


Radikal ausmisten kann wehtun und Dich emotional berühren. Daher musst Du zunächst für Dich selbst die folgende Frage beantworten:


Halte ich den Prozess des Loslassens emotional durch?


Lautet die Antwort "Ja"? Dann gibt es für mich nur folgende 3 Kategorien, nach denen Du radikal Deine Sachen ausmistest bzw. kategorisierst:


  1. Behalten: Benutze ich noch regelmäßig & mag ich es? / Ist es ein saisonaler Artikel? / Hat der Gegenstand einen großen emotionalen Wert?

  2. Nicht mehr behalten: Habe ich den Artikel länger als 12 Wochen nicht benutzt (außer saisonale Artikel)? / Wenn ich nur 20 qm Lebensraum zur Verfügung hätte - müsste dieser Artikel mit einziehen? / Löst das Stück noch positive Gefühle in mir aus? / Trage ich es noch gern? / Bringt es mir Spaß? / Ist der Artikel kaputt und nicht mehr benutzbar?

  3. Spenden/Verkaufen/Verschenken: Kann jemand anderes diesen Artikel noch nutzen? Kann der Artikel repariert werden? Funktioniert das Teil noch?



Praktische Helfer

Besorg' Dir ruhig praktische Kisten, die Dir beim Sortieren Deiner Sachen helfen. Zum einen kannst Du die Sachen mit Hilfe der Kisten leicht kategorisieren und zum anderen später dafür nutzen, die behaltenen Teile gut zu verstauen.


Besonders im Keller ist es sinnvoll, fest verschließbare Kisten zu nehmen, um Deine Sachen vor Feuchtigkeit und Gerüchen zu schützen.


Für Kleidung oder Textilien, die Du platzsparend verstauen möchtest, eignen sich besonders gut Vakuumbeutel. So kannst du die Sachen unter dem Bett oder im Keller/Dachboden unterbringen und sie vor Schimmel und Ähnlichem schützen.


Kleiner Tipp: Mit den Vakuumbeuteln kannst du auch platzsparend die Kleidung im Reisekoffer verstauen! ;)




Meine Tipps für das Ausmisten


Hier folgen meine Geheimtipps für ein erfolgreiches Ausmisten


# Tipp 1

Fotografiere alle Räume, die Du ausmisten möchtest und halte fest, was genau in jedem Bereich entrümpelt werden soll.


# Tipp 2

Mit einem dieser Bereiche anfangen, einer der Dir überschaubar erscheint (ein Regal oder eine Kommode).


# Tipp 3

Mehrmals einen kurzen Zeitraum ausmisten (max. 30 min. am Stück), so fühlt es sich für Dich nach einer machbaren Aufgabe an.


# Tipp 4

Starte mit Dingen, die Dich emotional am wenigsten berühren.


# Tipp 5

Sei ehrlich mit Dir selbst und überlege, wann Du das Teil zum letzten Mal benutzt hast und ob Du es wirklich gerne nutzt oder anziehst.


# Tipp 6

Gönn Dir eine Belohnung nach dem Ausmisten.


# Tipp 7

Setz Dich nicht zu sehr unter Druck, alles gleich auf einmal auszumisten.


# Tipp 8

Besorg Dir große Boxen oder Tüten, die Dir beim Kategorisieren helfen.

(1. Behalten / 2. Entsorgen / 3. Verschenken, Verkaufen oder Spenden)


# Tipp 9

Kümmere Dich direkt um Möglichkeiten, das Aussortierte an den entsprechenden Stellen loszuwerden, statt es im Keller "zwischen zu lagern".


# Tipp 10

Halte Deinen Erfolg mit vorher - nachher Bildern fest, das kann Dich motivieren weiterzumachen.


# Tipp 11

Mach' Dir Deine Lieblingsmusik beim Ausmisten an, so verknüpft Dein Gehirn das Nützliche mit dem Angenehmen.


# Tipp 12

Such Dir Unterstützung! Erzähle einem guten Freund oder einer Freundin von Deinem Vorhaben und bitte sie oder ihn, Dich mental zu bestärken. Falls es Dir unangenehm ist, kannst Du auch auf professionelle Unterstützung durch einen Ordnungscoach zurückgreifen.


Ausmisten: Freue Dich auf die positiven Effekte


Es ist toll, dass Du Dir und Deinem Zuhause diese Aufmerksamkeit widmest. Es kann ein bereinigender Prozess sein, Dich von Dingen zu trennen.


Du wirst mit der Zeit vermutlich mehr innere Ruhe verspüren und mehr Energie für all Deine Lebensbereiche entwickeln. Mit dem Aussortieren wird Deine Kompetenz Entscheidungen zu treffen steigen und hoffentlich auch Dein grundsätzliches Konsumverhalten positiv (weniger ist mehr) beeinflussen.


Wenn Du es nicht schaffst, Dich selbst zu motivieren, total überfordert bist oder Dir die Zeit fehlt, kann die Unterstützung von einem professionellen Ordnungscoach sinnvoll sein.


Einen Motivator vor Ort zu haben kann wahre Wunder bewirken. Gemeinsam schafft man schnell sichtbare Ergebnisse und Du erhältst praktische Tipps. Ein neutraler Blick von außen lässt Dich eventuell anders auf Deinen Besitz schauen.


Falls Du Interesse an einem 1:1 Ordnungscoaching hast, kannst Du Dich gern bei mir melden.




Ich freue mich, wenn ich Dir mit meinen Tipps weiterhelfen kann und Du in ein neues, leichteres Leben startest!


Happy Ausmisten,


Deine Sophie








sophie-ordnungscoach-blog

Du möchtest wissen wer die Blogbeiträge schreibt? Dann stell' ich mich mal vor...

Moin, ich bin Sophie und das Gesicht hinter ONE MORE ROOM.

Meine Mission:

Ich möchte, dass Du in einem schönen und aufgeräumten Zuhause lebst.

 

Wie das geht erfährst du in meinen Blog-Artikeln und Coachings.

HAPPY ORGANIZING :)

Deine Sophie

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